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DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN
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Noch heute gibt die Altstadt Zeugnis von der historischen
und kulturellen Bedeutung, welche Pistoia im Mittelalter zukam.
Piazza del Duomo
Der Domplatz ist einer der schönsten Plätze
Italiens, und hier sind alle drei bestimmenden Gewalten des Mittelalters
(Kirche, Stadt, Justiz)durch großartige Bauten und Paläste
vertreten, die noch heute ihre ursprünglichen Funktionen erfüllen:
Der Dom mit dem angrenzenden Bischofspalast und dem Baptisterium,
das Rathaus und der Justizpalast. Und noch heute ist der Platz Mittelpunkt
des städtischen Lebens; wie vor tausend Jahren findet hier
jeden Mittwoch und Samstag der Markt statt, zu dem auch die Bevölkerung
der umliegenden Dörfer kommt.
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| Dom San Zeno |
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Die Kathedrale San Zeno, zum ersten Mal im Jahr
923 erwähnt, wurde in den ersten Jahrzehnten des 12. Jahrhunderts
vollständig restauriert und erweitert und erhielt mit seiner
streng gegliederten, weiß-grünen Marmorfassade seine
für die örtliche Architektur typische romanische Charakteristik.
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Der Säulengang wurde im Laufe des 14. und
15. Jahrhunderts vorgebaut, und die Lünette im Portikus ist
eine Arbeit von Andrea della Robbia aus dem Jahr 1505. Das Innere
hat im Laufe der Jahrhunderte vielfache und einschneidende Veränderungen
erfahren. Besonders sehenswert ist der kostbare Silberaltar, eine
bewundernswerte Goldschmiedearbeit, die zwischen 1287 und 1456 unter
der Mitwirkung von mehreren bedeutenden Künstlern, darunter
auch Brunelleschi,entstand.
In der Krypta sind die Reste einer romanischen Villa und einige
Flachreliefs aus dem frühen Mittelalter erhalten.
Der Glockenturm ist 66Meter hoch und geht auf das 12. Jahrhundert
zurück.
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| Palazzo Comunale |
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Mit seinem Bau wurde Ende des 13. Jahrhunderts begonnen, und er
erhielt sein heutiges Aussehen im Laufe des 14. Jahrhunderts. Noch
heute dient er als Rathaus und ist Sitz des Bürgermeisters.
Außer dem Wappen der Medici, über dem sich die Insignien
des Papstes Leone X. befinden, ist an der Fassade der schwarze Marmorkopf
des Königs Musetto II. von Mallorca zu sehen, der im Balearenkrieg
von 1113 bis 1115 von dem Pistoieser Feldherrn Grandonio de’
Ghisilieri besiegt wurde, worauf sich der Streitkolben bezieht.
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| Palazzo del Podestà |
| Mit seinem Bau wurde auf dem Fundamenten eines älteren
Gebäudes im Jahr 1367 begonnen. In der zweiten Hälfte des
19. Jahrhunderts erweitert, dient er noch heute als Justizpalast.
Sehenswert sind im Innenhof die Fresken mit den Wappen zahlreicher
Würdenträger, die hier ihre Ämter ausübten. Links
vom Eingang befindet sich noch er ursprüngliche Richtertisch
aus Stein mit der Bank der Angeklagten. |
| Palazzo dei Vescovi |
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Der antike Bischofspalast stammt aus dem 11. Jahrhundert, war bis
1786 die Residenz des Bischofs und ist heute im Besitz der Cassa
di Risparmio di Pistoia e Pescia, die ihn von 1974 bis 1980 restaurieren
ließ. Besonders sehenswert ist im Innern der archäologische
Rundgang.
Zu den großen Sehenswürdigkeiten der Stadt gehören
aber u.a. auch die romanischen Kirchen S. Bartolomeo, S. Andrea
sowie S. Giovanni Fuorcivitas, und man sollte nicht versäumen,
den Fries aus der Werkstatt des Della Robbia an der Fassade desKrankenhauses
Del Ceppo zu bewundern.
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